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Solare Klimatisierung
Die Internationale Energie Agentur (IEA) hat in Untersuchungen erforscht, dass der Strombedarf zur Kühlung von Räumen in den kommenden Jahren in Europa aufgrund der klimatischen Veränderungen stark zunehmen wird. Besonders in Staaten der Mittelmeerregion, wie Italien und Spanien, aber auch in Deutschland, wächst der Bedarf nach komfortabel klimatisierten Räumen. Um diesem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, ist die solare Klimatisierung ein ökologisch und wirtschaftlich zukunftsfähiger Lösungsweg.
Solare Klimatisierung - Kühler Kopf dank regenerativer Energie
Unter dem Begriff Solare Klimatisierung versteht man den Einsatz von Solarenergie zur Klimatisierung von Räumen, Gebäuden, speziellen Rauminhalten oder auch mobilen Kühlgeräten. Dabei wird eine Kältemaschine, wie z. B. eine Klimaanlage, eine Kühlzelle etc. nicht mittels elektrischer Energie aus dem Stromnetz, sondern stattdessen über Solarenergie betrieben. Solarenergie, wird aus Sonnenenergie mittels verschiedenster Wandlungsverfahren gewonnen und zählt zu den erneuerbaren Energien. Bei der solaren Klimatisierung wird zwischen thermisch solar autarken Systemen und solar unterstützten Systemen unterschieden. Bei solar unterstützten System wird im Unterschied zu den autarken Systemen nicht nur mittels einem Sonnenkollektor Energie eingespeist, sondern ein konventionelles Back-Up-System zur Stromversorgung der Kältemaschinen installiert, um beispielsweise Temperaturnormzustände gewährleisten zu können.
Verminderung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes
An heißen Sonnentagen, wo der Kühlungsbedarf besonders hoch ist, steht auch zeitgleich Sonnenenergie in großer Menge zur Verfügung. Es liegt also mehr als nahe, diese vorhandene Energie auch für die Kühlung einzusetzen. Bei der Konzeption von zu kühlenden Gebäudekomplexen oder Räumen wird daher immer öfter die Möglichkeit zur lokalen Erzeugung von Strom durch Solarenergie berücksichtigt und beispielsweise Solarmodule in den Bau integriert. Diese Solarmodule (auch Photovoltikmodule oder Solargeneratoren genannt) wandeln das Licht der Sonne in elektrische Energie um, die direkt in die Stromversorgung des Gebäudes einfließt. Vorteil dabei ist nicht nur die langfristige Einsparung von Energiekosten, sondern auch eine Verminderung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes und weiterer umweltschädlicher Emissionen sowie die Vermeidung von Engpässen bei der Stromversorgung an heißen Tagen.
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